Selbstbestimmte Schwangerschaft? Fehlanzeige

„Ich wünsche mir, das[s] Schwangere endlich ernst genommen werden. Dass wir nicht länger als prinzipiell bedrohliches und unverantwortliches Gefäß für einen zukünftigen Menschen wahrgenommen werden, sondern als Menschen, die selbst in der Lage sind Risiken einzuschätzen und zu entscheiden“, schreibt Stefanie Lohaus im Missy Magazine. Auf Basis ihrer persönlichen Erfahrung kritisiert sie die zunehmende Bevormundung Schwangerer. Als Probleme sieht sie u.a. ständige Kontrolle des schwangeren Körpers durch medizinische Untersuchungen, zunehmend strengere Ernährungsvorschriften und ungebetene Ratschläge/ Zurechtweisungen durch wohlmeinende Mitmenschen.

Lohaus‘ Artikel macht deutlich, wie schwierig es in einer patriarchalen, kapitalistischen Gesellschaft ist, selbstbestimmte Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen. Ein Dilemma, das wir auch in unserem Aufruf ansprechen.