Archiv der Kategorie: Allgemein

++ Ticketverkauf geht los ++

Ab Montag könnt ihr euch in Dresden eure Bustickets für die Fahrt nach Annaberg-Buchholz sichern.
Und wie immer gibt es sie nicht nur bei den Mobiveranstaltungen, sondern auch an verschiedenen Orten in der Stadt.

Dieses Mal im Dicken Schmidt und im BioSpäti auf der Rudolfstr. 7 (täglich 16 – 1 Uhr).

Vortrag am 4. April – Selbstbestimmung und Eugenik – Die Abtreibungsdebatte in den 1980er Jahren

Der Vortrag zeichnet den Konflikt zwischen der Frauenbewegung und der Behindertenbewegung vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Pränataldiagnostik nach. Anhand dieser Konfliktgeschichte sollen Fragen und Thesen diskutiert werden: Was bedeutete „Selbstbestimmung“ für die Frauenbewegung? Warum analysierten Krüppelfrauengruppen Abtreibungen von Föten mit „Fehlbildungen“ als behindertenfeindlich? Welches Verständnis von Natur und Körper vertraten die frauen- und behindertenbewegten Aktivistinnen? Und wie hängt der Konflikt mit der „Aufarbeitung“ der NS-Krankenmorde zusammen?

Pia Marzell lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Teil des AK.Unbehagen, in welchem sie sich gerade mit feministischen Vorstellungen von Utopie auseinandersetzt. Sonst liegen ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf der Geschichte des Nationalsozialismus und deren Implikationen in der Gegenwart, der Behinderten- und der Frauenbewegung.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fachschaftsrat Kulturwissenschaften statt. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm.

Wann: 04.04.2019 19 Uhr
Wo: GWZ- Das Geisteswissenschaftliche Zentrum Hörsaal 2010

Prag, 27. April – gegen den “nationalen Marsch für die Familie”

+++ Infos + Mobi-Veranstaltung + Aufruf +  Busanreise aus DD +++

Nicht nur in Deutschland wird für ein reaktionäres Familienbild mobil gemacht, auch in Tschechien gibt es aktuell Versuche, den gesellschaftlichen Fortschritt wieder zurück zu drehen. Die URA aus Dresden als langjähriges Bündnismitglied von Pro Choice Sachsen berichtet dazu:

In Prag findet seit einigen Jahren ein „nationaler Marsch für die Familie“ der Organisation “Hnutí pro život” (“Movement for life”) mit erschreckend großem gesellschaftlichen Zuspruch statt. Die Bewegung hat ein bürgerliches Auftreten und schafft es so, Verbündete bis in die höchsten Schichten der Gesellschaft zu finden, darunter der Präsident Tschechiens, viele Parlamentarier*innen, die Tschechische Bahn und die Prager öffentlichen Verkehrsbetriebe. Dadurch konnte die Bewegung zu einer einflussreichen Lobbygruppe mit zivilgesellschaftlichem Antlitz werden und ihre Demo von 200 auf bis zu 5000 Teilnehmende 2018 vergrößern – und ihr Einfluss wächst weiter. Dabei können die meisten der Leute auf der Demo als sich wenig politisch definierende christliche Familien gesehen werden und nur wenige konnten als Teil extremer rechter Bewegungen ausgemacht werden. Aus diesen Gründen werden sie allgemein und auch medial nicht wirklich als Bedrohung gesehen, doch genau darin liegt die hohe Gefahr des wachsenden Einfluss dieser Bewegung als Teil des allgemeinen gesellschaftlichen Rechtsrucks.

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Aktionstag #wegmit219a #keinekompromisse

Zum bundesweiten Aktionstag am 26.01.2019 veröffentlichen wir unsere kritische Stellungnahme zum sogenannten 219a-“Kompromisspapier” der Bundesregierung. Leider stellt sich dieses wie befürchtet als komplette Mogelpackung heraus. Daher ist es umso wichtiger, weiter Druck zu machen, damit die Kriminalisierung von Ärzt*innen und die Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen endlich beendet werden.

Wie viele andere sagen wir #keinekompromiss und rufen zusammen mit den Kritischen Mediziner_innen Dresden zu einer Kundgebung in Dresden auf (FB-Event). Wir starten 11:30 auf der Prager Straße am Pusteblumenbrunnen.

 

Spenden dringend benötigt ;O

Ein sehr teures Annaberg-Buchholz Jahr liegt zurück und wir sind auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen. Ein feministische Straßenfest mit Bühne und Toiletten geht dann doch ganz schön ins Geld. Doch mit eurem Geld würden nicht nur für die Finanzierung von Bühne und Toiletten herhalten, sondern sind auch für unsere Antirepressionsarbeit wichtig.

Spenden können steuerlich abgesetzt werden. Wir freuen uns über jeden Cent!

evibes
Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE 22 8505 0300 0221 0618 35
BIC: OS DD DE 81 XXX

Kennwort: Spende Pro Choice

Von der Demo zur Fusion 2018: Infostand & 2 Inputs

Auch nach der Demo in Annaberg-Buchholz am 16. Juni geht es bei uns weiter. Gemeinsam mit e*vibes – für eine emanzipatorische praxis und Pekari – Linke Basisgruppe / Jena fahren wir zur Fusion. Gemeinsam bieten wir nicht nur eine wunderbare Leseecke mit vielen Büchern und Zines an, sondern auch Taschen, Jogger (frischer Druck aus der Profiwerkstatt), zwei Inputs zu den Themen “Mein Körper gehört weder Staat noch Kirche!” und “Antifeminismus aus Richtung der Indentitären” (Infos folgend noch) und vieles mehr. Seid gespannt und sucht uns auf dem Gelände.

“Mein Körper gehört weder Staat noch Kirche!”

Freitag, 29. Juni von 17 bis 19 Uhr in der Oase

Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland! Über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz. Zur Geschichte von §218, §219 und feministischen Interventionen.

Der erste Teil des Vortrags widmet sich der Geschichte um die Abtreibungsparagraphen 218 und 219 StGB. Wie kam es zu dem Verbot, was sind die Folgen der Kriminalisierung, mit welchen Mitteln hat die Frauenbewegung dagegen gekämpft?

Der zweite Teil widmet sich aktuellen feministischen Interventionen, unter anderem am Beispiel von Annaberg-Buchholz in Sachsen. Wer demonstriert da und wieso? Welche emanzipatorischen Kämpfe müssen heutzutage zusammen gedacht und geführt werden?

Bei Interesse werfen wir auch einen Blick über den deutschen Tellerrand auf die Gesetzeslage und die feministische Praxis in anderen Ländern.

Unsere kleine Presseschau

Pressemitteilungen

Pressemitteilung von uns, Pro Choice Sachsen
Pressemitteilung der Demobeobachtung Leipzig

Presse zum 16. Juni 2018

MDR Annaberg-Buchholz: Pro und Contra Abtreibung
Freie Presse: Annaberg-Buchholz: 700 Abtreibungsgegner beim “Schweigemarsch für das Leben”
Freie Presse, länger: Schweigemarsch, Protest und Polizisten
Junge Welt: Protest in Annaberg-Buchholz
ND Kurzmeldung “Abtreibungsgegner protestieren im Sachsen”
Mantelprogramm Broadcast Sachsen (Radio Erzgebirge, Zwickau, Lausitz, DD, LE, CH)
Radiobeitrag von La Radio
Feministische Kämpfe für reproduktive Rechte weltweit von Coloradio 
Sendung von Radio Blau

Presse im Vorfeld

Junge Welt vom 15.06.2018 Aufruhr im Biblebelt
Jungle World Interview mit Eike Sanders (Kulturkampf und Gewissen)
Freie Presse zur Videoüberwachung

 

Danke <3 Danke <3 Danke <3

alla, die Demo ist jetzt schon eine Woche her. Wir haben zusammen mit vielen verschiedenen Menschen und Gruppen ein feministisches Straßenfest und Demo auf die Beine gestellt – das hatte Annaberg-Buchholz noch nie gesehen ;D So eine Kampagne samt Aktionstag ist ein ziemlicher Haufen Arbeit – macht aber auch viel Spaß, wenn dann alles läuft. Wir freuen uns immer über neue interessierte Gruppen, Projekte und Einzelpersonen, die uns bei der ganzen Vorbereitung und Durchführung unterstützen – meldet euch einfach, wenn ihr nächstes Jahr dabei sein möchtet!

Besonders möchten wir uns auch unseren Kooperationspartner*innen aus Annaberg-Buchholz erwähnen, die uns vor Ort supportet haben:
Dank geht an Spektrum 360° als Bündnismitglied, das Neue Konsulat als Veranstaltungsort unserer Lesung, den Kreisverband der Linken für die Wasserversorgung und die Projektgruppe Ökocamp für einige Biertischgarnituren.

Das Straßenfest wäre sicherlich kein so großer Erfolg gewesen ohne die Unterstützung von:

Black Wok und Szintillation für den wundervollen Brunch und die leckere Verpflegung nach der Demonstration,

Ella Schwarz Projekt, Singing for the Soul, Jennifer Gegenläufer, Carmel Zoum und München Konflikt, die für die passende Stimmung gesorgt haben,

Anna (Outside the Box), Gerda Matzel (RosaLinde e.V), Katja Krolzig-Matthei (Sexualwissenschaftlerin an der HS Merseburg) und Sarah Buddeberg (Die Linke) und Mimi (Moderation) für eure Gedanken auf dem Podium,

Den lieben Menschen vom Kids Space und den Menschen, die Infotische bereit gestellt und betreut haben. An die Antifaschistische Herzigkeit für eure Spenden und an alle Menschen, die uns am Abend beim Abbau unterstützt haben!

Danke auch an alle die bei der Demonstration mit organisiert haben:

Danke an dieser Stelle an die Demobeobachtung Leipzig, die wieder eine großartige und wichtige Arbeit geleistet haben. Danke auch für eure Pressemitteilung. Danke auch an den EA für ihre Unterstützung. Danke für die Karte der Kartographischen Aktion. Danke an die Sanis, die zum Glück nicht zum Einsatz kommen mussten.

Danke an die Versammlungsleiter*innen und Anwältin für die gute Organisation und Verhandlungsführung. Auch großen Dank an die alle Ordner*innen und die Bus-Betreuung <3

Besonderen Dank geht an die internationalen Grußworte von Feminist*innen aus Brasilien, Ecuador, Mazedonien, Serbien, der Schweiz und Österreich. Wir kämpfen solidarisch mit euch und mit allen anderen antikapitalistischen und feministischen Kämpfen immer und überall!

Und natürlich danken wir allen, die da waren! Wir hoffen ihr hattet einen guten Aktionstag im Erzgebirge und seid gut zu Hause angekommen. Wir freuen uns über Feedback und auch auf’s nächste Mal! Für den Feminismus!

PRESSEMITTEILUNG: Annaberg-Buchholz, 16.06.2018: Protest gegen fundamentalistischen ”Schweigemarsch” im Erzgebirge

Annaberg-Buchholz, 16.06.2018

+ Protest gegen fundamentalistischen ”Schweigemarsch” im Erzgebirge + lautstarker und kreativer Protest vom feministischen Bündnis Pro Choice Sachsen + Straßenfest und Gegendemonstration

Am Samstagnachmittag demonstrierten in Annaberg-Buchholz mehr als 600 Feminist*innen unter dem Motto: “Leben schützen! Abtreibung legalisieren!” Anlass dafür war der von christlich-fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen organisierte sogenannte “Schweigemarsch für das Leben”.

Mona Naumann vom Bündnis Pro Choice Sachsen:

Jedes Jahr sterben weltweit etwa 47.000 Frauen an den Folgen illegalisierter Abtreibungen. Frauen sitzen im Gefängnis, weil sie selbst Abtreibungen vorgenommen haben oder weil sie nach einer Fehlgeburt verdächtigt wurden, dies getan zu haben. Das zeigt: Wer Leben schützen will, muss das Recht auf Abtreibung verteidigen.“ Pro Choice Sachsen fordert daher die Abschaffung des § 218 StGB in Deutschland, nach dem Abtreibungen immer noch illegal sind und nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleiben”, erklärt Johanna Müller.

Neben einer Gegendemonstration hat Pro Choice Sachsen in Kooperation mit dem feministischen Konzertkollektiv “böse & gemein” ein Straßen- und Musikfest organisiert. Zusätzlich zum musikalischen Programm queerfeministischer Bands fand eine Podiumsdiskussion zum Thema “Feministische Praxis zwischen Realität und Utopie” statt.

Pro Choice Sachsen demonstrierte in Annaberg-Buchholz gegen die antifeministische, homosexuellenfeindliche und transfeindliche Politik der selbsterklärten Lebensschutzbewegung. Sie ist ein Teil des globalen gesellschaftlichen Rechtsrucks, mit dem wir uns momentan konfrontiert sehen. In diesem Jahr stand der Protest auch unter dem Eindruck des positiven Ergebnisses des Referendums in Irland sowie der erfolgreichen Abstimmung für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Argentiniern vor wenigen Tagen.

“Das stimmt uns positiv. Feministische Kämpfe sind die ausdauerndsten und aktuell erfolgreichsten Kämpfe gegen die regressiven Kräfte global”, freut sich Mona Naumann. Das zeigen auch die zahlreichen Grußworte, die auf der Demonstration verlesen wurden. Grußworte sendeten Feminist*innen aus Brasilien, Ecuador, Mazedonien, Serbien, Schweiz und Österreich. Auch die Frauenärztin Kristina Hänel, die wegen ihrer Kritik am § 219a StGB bekannt geworden ist, schickte eine Grußbotschaft. Dieser Paragraf verhindert in Deutschland den Informationszugang über die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs.

Wieder sind die feministischen Proteste gewachsen. Mehr als 600 Demonstrant*innen aus Sachen, Thüringen und Berlin fanden ihren Weg in den sächsischen Bible Belt. In Annaberg-Buchholz, der Kleinstadt im Erzgebirge rechneten die Fundamentalist*innen mit 2000 UnterstützerInnen. Entgegen ihrere Erwartungen konnte ihr Schweigemarsch keinen Zuwachs verzeichen, obwohl er extra auf einen Wochenendtag gelegt worden war. Auf dem großen Marktplatz wirkte ihre Abschlusskundgebung verloren und umfasste nicht mehr als 500 TeilnehmerInnen – ein Viertel ihrer Ankündigung.

Die Demonstration von Pro Choice Sachsen endete ebenfalls auf dem Marktplatz und konnte so in Sicht- und Hörweite der FundamentalistInnen lautstark und nachdrücklich die Kritik zum Ausdruck bringen. Neben Transparenten, Luftballons, Konfetti kamen auch Symbole wie Kleiderbügel zum Einsatz. Mona Naumann dazu: „Kleiderbügel waren und sind Hilfsmittel, auf die Schwangere zurückgeworfen sind wenn Abtreibung verboten ist. Der Kleiderbügel wurde 2016 von Feminist*innen in Polen als starkes Symbol auf den Demonstrationen gegen eine drohende Gesetzesverschärfung mit der Parole „Nie wieder!“ eingesetzt. Eines der witzigen Schilder lautete: “If I wanted politics in my pussy I would fuck a Bundestagsabgeordnete/r”.

Die Verquickung fundamentalischer und rechter Positionen war Inhalt verschiedener Redebeiträge, problematisiert wurde sie aber auch im Slogan: Patriarchat und AfD machen wir platt olé olé !

Infos und Kontakt:

twitter: @ProChoice_SN

Blog: www.pro-choice-sachsen.de

Facebook: https://www.facebook.com/prochoicesachsen/

Letzte Infos zu / last information on #AB1606

*** for information in english please see here ***

Zeitplan

Feminstisches Straßenfest & Demo

10:30 – 19 Uhr: Feministisches Straßenfest mit Infoständen und Begleitprogramm (Facebook) @ Fleischerplatz
10.30 Uhr: Brunch für Anwohner_innen
11.30 Uhr: Liveact Ella Schwarz Project & Singing for the Soul
12.30 Uhr: Podiumsgespräch “Reproduktive Rechte und Feministische Utopien”
13.30 Uhr: Liveact Jennifer Gegenläufer
14 – 17 Uhr: Musik und Inhalt aus der Dose
bzw. 14 – 17 Uhr: Demo Pro Choice Sachsen, Kurzaufruf “Leben schützen: Abtreibung legalisieren! Für eine feministische Praxis!”
17 – 19 Uhr: KüFa und Liveact: Carmel Zoum & München Konflikt

@ Fleischerplatz?

Das Landratsamt hat trotz intensiver Argumentation unsererseits entschieden, den Marktplatz komplett den Fundis zu überlassen und uns nur widerwillig eine Alternative in Zentrumsnähe zugestanden. Der Platz für unser Straßenfest ist ziemlich klein, hügelig und ein wenig verwinkelt. Wir werden unser Programm dennoch mit viel Improvisation und noch mehr Enthusiasmus unser feministisches Straßenfest in Annaberg-Buchholz durchführen.

Aktivitäten

Es gelten die üblichen Auflagen, wie z.B. kein Alkohol, keine Glasflaschen, Fahnenstangen max. 1,5m Länge.
Wir freuen uns über kreativ gestaltete Banner und Schilder. Fahnen, die lediglich der Eigendarstellung dienen, passen nicht zu der Demo.
Wir freuen uns, wenn ihr die Bedeutung der Demonstration auf dem Schirm habt und vorne Platz für FLTIQ*-Reihen lasst. Wir wünschen uns einen entschlossenen und geschlossenen Auftritt, besonders im vorderen Demoteil.
Unsere Route findet ihr auf der Aktionskarte #ab1606. Ab der Zwischenkundgebung laufen wir dem Schweigemarsch bis zum Marktplatz hinterher, die Auflagen sehen dabei einen Abstand von 100m vor.

Fundis

Der Schweigemarsch von “Lebensrecht Sachsen” beginnt 14:30 Uhr vor dem Erzgebirgsklinikum. Dann ziehen sie zum Marktplatz, um dort mit 400 leeren Kinderwägen und Rollstühlen ihre Propaganda zu verbreiten. Wir wollen sie dabei lautstark, kreativ und entschlossen begleiten und ihren Marsch zum Desaster machen. Ihre antifeministische Hetze werden wir nicht unwidersprochen lassen!

Informationen

Aktuelle Infos gibt es während der Demonstration über den Lauti oder bei Twitter (@ProChoice_SN // #AB1606)
Zur besseren Orientierung gibt es eine Aktionskarte #ab1606, die ihr auch in ausreichender Zahl vor Ort bekommt.

Wetter

Momentan sieht es nach prima Demowetter aus. Weder zu warm noch zu kalt. Allerdings könnte es regnen, rechnet das bei eurer Kleiderauswahl mit ein oder denkt an einen Regenschirm.

Verpflegung

Bitte plant Getränke und Verpflegung für den gesamten Tag ein.
Wir bemühen uns um Trinkwasser auf dem Straßenfest und nachmittags wird es dort auch eine KüFa geben. Wir können aber nicht fest zusagen, dass die Verpflegung für alle reicht. Es gibt im Zentrum auch mehrere Bäckereien und Imbisse/Cafés, denkt aber daran, dass der freie Zugang zumindest zeitweise von den Cops unterbunden werden könnte. Die nächsten Supermärkte sind ca. 15 min Fußweg vom Zentrum entfernt (siehe auch Aktionskarte).

Kids space

Wir werden einen Kids space auf dem Fleischerplatz haben. Schaut auf die Beschilderung oder sprecht uns an.

Barrierefreiheit

Wir werden ein barrierefreies Dixie auf dem Fleischerplatz und teilweise eine Übersetzung in Gebärdensprache haben.

Anreise

Wenn ihr per Bus anreist: kommt bitte pünktlich zu den Treffpunkten, damit alle rechtzeitig in Annaberg-Buchholz ankommen. Wenn ihr individuell anreist: vom Bahnhof zu unserem Demostartpunkt sind es etwa 10 Minuten Fußweg, vom zentralen Busbahnhof ebenso. Für Auto-Anreisende gibt es (kostenpflichtige) Parkplätze im Parkhaus Gehrisch-Ruh (5min), auf dem Parkplatz Untere Schmiedegasse (5min) oder an der Geyersdorfer Straße (10min).
Vorkontrollen von Autos sind uns aus den letzten Jahren nicht bekannt, sollten aber nicht ausgeschlossen werden. Teilweise gab es (rechtswidrige) Rucksackkontrollen von Kleingruppen auf dem Weg zur Demonstration.

Abreise

Die Busse fahren ab ca. 19:00 Uhr zurück, bitte merkt euch Abfahrtszeiten und -treffpunkt und achtet auf die entsprechenden Durchsagen auf dem Straßenfest. Notiert euch die Kontaktnummer zu eurem Bus und meldet euch ab, falls ihr nicht mit zurück fahrt.
Bahn: Um 19:57 Uhr fährt von Annaberg unterer Bhf. die RB 80 Richtung Chemnitz, mit passendem Anschluss nach Leipzig und Dresden.

Support

Wir werden in Annaberg-Buchholz durch Demo-Sanis unterstützt, außerdem wird die Demobeobachtungsgruppe Leipzig das Vorgehen der Behörden rund um unsere Versammlungen dokumentieren. Ein_e Demofotograf_in ist auch wieder dabei – ihr könnt eure Fotoapparate und Handyknipsen also gerne zu Hause lassen. Falls ihr aus irgendwelchen Gründen doch selber Fotos machen wollt: fragt die abgebildeten Personen vorher nach ihrem Einverständnis, und denkt an’s Verpixeln!

Bei Ingewahrsamnahmen oder anderem Stress mit den Cops gilt die alte Regel: Anna und Arthur halten’s Maul. Folgende Informationen müsst ihr der Polizei nennen: Namen, Geburtsdatum und -ort, Adresse und Staatsangehörigkeit. Sonst keine Informationen preisgeben, auch nicht gegenüber anderen (vermeintlich) Betroffenen! Verweigert freiwillige Untersuchungen, legt gegen alle Maßnahmen Widerspruch ein und besteht auf anwaltliche Vertretung. Nichts unterschreiben! Nachdem die Maßnahme beendet ist, erstellt bitte ein Gedächntisprotokoll von der Maßnahme.
Wenn ihr nach dem Tag Post von den Cops bekommt: Ruhe bewahren, Aussage verweigern, Support suchen. Ihr könnt uns unter antirep.pro-choice[ät]riseup.net anschreiben und/oder euch vertrauensvoll an die Rote Hilfe wenden.