Schlagwort-Archive: christlicher Fundamentalismus

Support you local pro choice activists!

Genau wie im letzten Jahr, in dem es viele tolle Soliaktionen von euch gab, freuen wir uns auch in diesem Jahr auf eure Kreativität!

2016

Einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016 gibt es hier.

Und an dieser Stelle auch ein fettes Dankeschön für diese super schicke Aktion in Leipzig!

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Für ein selbstbestimmtes Leben – Gegen christlichen Fundamentalismus!

Diese Nacht erreichte uns folgende Nachricht:

Heute Nacht wurden die Schaufenster der Vereinsräume des Kaleb Dresden e.V. mit Plakaten überklebt, die zur Blockade des „Marschs für das Leben“ in Berlin aufrufen. Der „Marsch für das Leben“ ist eine christlich fundamentalische Veranstaltung, die für eine vollständige Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen eintritt. Neben vielen christlichen BesucherInnen wird der Marsch seit Jahren auch massiv von der AFD unterstützt. Die Mobilisierung des Kaleb Dresden e.V. für diese Demonstration und sein genereller Einsatz gegen Schwangerschaftsabbrüche haben Aktivist_innen zum Anlass genommen, ihre Schaufensterscheiben mit Plakaten zu verkleben. Damit protestieren sie gegen jede Bevormundung von Schwangeren und für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen weltweit.

Ludmilla Kowalski, Sprecherin des Kommando Kaleb, erklärt hierzu: „Mit unserer Aktion wollen wir die vermeintlich menschenfreundliche und unpolitische Maskerade des Kaleb herunter reißen. Während der Kaleb verlautbart, alle Menschen seien gleich wertvoll, ignoriert er die Situation zigtausender Schwangerer weltweit, die jedes Jahr durch die Ausführung illegalisierter Abbrüche und deren Folgen sterben. Die einzige menschenfreundliche Forderung muss daher lauten: ‚§218 abschaffen – sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche ermöglichen!'“

Ludmilla Kowalski
Sprecherin des Kommando Kaleb

Weitere Informationen:

https://whatthefuck.noblogs.org/
http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/
https://codenamekot.noblogs.org/

Hier zwei mitgesendete Bilder der Aktion:

Christliche Fundis, Thomas Schneider und die AfD

Das apabiz (antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.) hat eine interessante Analyse zum Verhältnis zwischen christlichem Anti-Choice-Aktivismus und der AfD veröffentlicht. Besondere Aufmerksamkeit widmen sie dabei Thomas Schneider, Mitglied der CDL („Christdemokraten für das Leben“), Mitgründer des Vereins „Lebensrecht Sachsen e.V.“ und langjähriger Anmelder des sogenannten „Schweigemarsches“ in Annaberg-Buchholz.

Das Fazit des apabiz-Artikels: Von der Weigerung der Fundis und der AfD, sich gegenüber der jeweils anderen Fraktion eindeutig zu positionieren, profitieren letztliche beide Seiten.