Schlagwort-Archive: Pro Choice Sachsen

Das Lineup für unser feministisches Straßenfest im Erzgebirge steht <3

Wir feiern in Annaberg-Buchholz feministische Praxen mit einem feministischen Straßenfest rund um die “Leben schützen! Abtreibung legalisieren.”-Demo am Samstag, den 16.06.2018. In diesem Jahr schaffen wir in Annaberg eine öffentlichen Raum für Diskurs, Austausch und Musik. Es wird eine leckere KüFa (Küche für Alle geben), eine Podiumsdiskussion und allerhand Infostände geben. Vor und nach der Demo treffen wir uns für unser Fest am Fleischerplatz (klingt nicht lecker, ist aber so).

Line up

Ella Schwarz
Singer & Songwriterin aus Leipzig/ Schwarzenberg

Carmel Zoum
https://soundcloud.com/carmelzoum
Dancehall & Drum’n’Bass, Berlin

Jennifer Gegenläufer
https://soundcloud.com/jennifergegenlaeufer
Transmann-Rapper mit Kampflesbenswagga & selbst produzierten Trap-Beatz, Leipzig

München Konflikt
https://munchenkonflikt.bandcamp.comOstrava/
Synthpunk, Ostrava

 

Infostände & weitere Partner*innen werden bald veröffentlicht!
11:00 Uhr – 20:00 Uhr Fleischerplatz (Annaberg-Buchholz)

8. Juni in Dresden: Lesung aus “Antifeminismus in Bewegung”

Maskulist/innen, neurechte Populist/innen, christliche Fundamentalist/innen und organisierte Neonazis vertraten immer schon geschlechter- und familienfundamentalistische Positionen und nehmen aktuell stärker denn je aufeinander Bezug. Zunehmend setzen die unterschiedlichen Strömungen im organisierten Antifeminismus auch Themen reproduktiver Rechte und der demographischen Entwicklung auf die eigene Agenda – und zeichnen anhand dessen alte und neue Bedrohungsszenarien. Während Neonazis vom „Volkstod“ reden, formulieren „Lebensschützer“ die Parole „Deutschland treibt sich ab“. Dahinter verbergen sich u.a. Forderungen nach einer Verschärfung der Paragraphen 218 – und die Aufforderung an alle Deutschen, mehr Kinder für die (Volks-)Gemeinschaft zu bekommen.

Der hier vorgestellte Sammelband gibt einen systematischen Einblick in die unterschiedlichen Strömungen und die sie tragenden Organisationen im organisierten Antifeminismus. In Anbetracht der Fülle antifeministischer Akteur/innen, Positionen und Aktionen, werden zentrale Themenfelder und Strategien benannt und kontextualisiert sowie Diskurse und Öffentlichkeitsfelder – in denen diese wirken – beleuchtet. Ziel der Buchpräsentation ist es, einen Einblick in den Band zu geben und die Tragweite des organisierten Antifeminismus im Themenfeld „Lebensschutz“/ „Volkstod“ zu illustrieren. Hierfür diskutiert die Herausgeberin Juliane Lang mit der Soziologin Kirsten Achtelik und dem Politikwissenschaftler Christoph Kopke über den Band und die Beiträge der beiden Autor*innen.

Juliane Lang/ Ulrich Peters (Hrsg.): Antifeminismus in Bewegung. Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt. Marta Press Hamburg, 2018.

20 Uhr in der kosmotique (Martin-Luther-Str.13, Dresden)

27.05. – Vorbereitungscafé Leipzig

In Vorbereitung auf die Demonstration am 16.06 in Annaberg-Buchholz wollen wir an diesem Nachmittag, bei Kaffee und Kuchen mit euch ins Gespräch kom- men. Es soll der genaue Ablauf des Tages dargestellt werden und auf Fragen eingegangen werden.

Wenn ihr gern zur Demo kommen würdet, aber noch keine Bezgusgruppe habt, dann gibt es an diesem Tag die Möglichkeit euch mit anderen Menschen zu vernetzen.

Zollschuppenstr. 1, Leipzig
14 Uhr

Zweites Solibild: F* feiern statt fürchten solidarisiert sich mit unseren Kämpfen für das Recht auf Abtreibung

Vom 04.-06. Mai fand in Dresden das F* feiern statt fürchten – Festival statt. Ein feministisches Festival, organisiert vom F*BZ Dresden, dass sich zum Ziel gesetzt hatte Feminist_innen verschiedener Generationen an einen Tisch zu bekommen.

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Bei dieser wunderbaren Veranstaltung ist dieses Bild entstanden. Vielen Dank!

Tickets von Berlin nach Annaberg-Buchholz

Auch in diesem Jahr fährt Berlin nach Annaberg-Buchholz. Für freuen uns sehr über diese Solidarität mit unseren Kämpfen im sächsischen Hinterland.

Tickets für den Bus aus Berlin könnt ihr im Schwarze Risse, K-fetisch und Café Cralle bekommen.

– What the Fuck goes Bible Belt! Kommt mit! #prochoice #ab1606 #wegmit218 #wegmit219a #nofundis

Heute am 24.05.18: 4 Mobi-Veranstaltungen

Berlin: Mobivortrag

Am 16. Juni rufen selbsternannte “Lebensschützer*innen” zu einem
Schweigemarsch ins sächsische Erzgebirge. Wir werfen einen Blick auf
Abtreibung und reproduktive Rechte in Deutschland, die
“Lebensschutzbewegung”, aktuelle Debatten und informieren über die
diesjährigen Proteste. Außerdem könnt ihr Bustickets für den Tag selbst
kaufen.

Café Cralle (Hochstädterstr. 10a) um 20 Uhr

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Leipzig: Filmscreening von VESSEL & Gespräch mit einer Aktivistin der Gruppe Salud Mujeres

Film, Untertitel und Gespräch auf englischer Sprache

VESSEL, der Dokumentarfilm unter der Regie von Diana Whitten zeigt die Arbeit der niederländischen pro-choice Organisation ‘Women on Waves’. Gegründet von der Medizinerin Dr. Rebecca Gumperts, segelt die Organisation um die Welt und bietet die Durchführungen von Schwangerschaftsabbrüchen an Board an, für Frauen denen keine rechtliche Option zusteht.
Trailer: https://vimeo.com/ondemand/24365/111668863

Nach dem Film wird es Gelegenheit geben mit einer Aktivistin von Salud Mujeres aus Ecuador ins Gespräch zu kommen. Salud mujeres ist ein Kollektiv, bestehend aus jungen Frauen, dass für die soziale, rechtliche und kulturelle Entkriminalisierung von Abtreibung in Ecuador aus linker, femnistischer Perspektive kämpft. Ihre Arbeit begann im Zusammenhang mit women on waves. Es wird sowohl von der täglichen Praxis berichtet werden, als auch ein Einblick geben in die Entstehung dieser Bewegung.

19 Uhr UT Connewitz, Leipzig


Chemnitz: Workshop zu “Gemachtes Geschlecht – Gemachte Behinderung”

In dem kurzen Workshop über 90 Minuten soll es um die Konstruktion von Geschlecht und Behinderung in unserer Gesellschaft gehen. Die Teilnehmer_innen erfahren, was diese beiden Kategorien miteinander zu tun haben und wie und wovon die Aneignung weiblicher und männlicher Stereotype emanzipieren können; warum das nicht die Lösung sein kann und wie über all dies auch in Leichter Sprache gesprochen werden kann. Der Workshop ist als Workshop konzipiert und nicht als Vortrag – Mitmachen ist erwünscht!

Beschreibung in Leichter Sprache:
Menschen machen Geschlecht. Menschen machen auch Behinderung. Ich mache einen workshop. Der workshop dauert 90 Minuten.

Ein workshop ist so ähnlich wie Unterricht. Im workshop sollen alle mitmachen und etwas lernen. In diesem workshop lernen Sie über Männlich-Sein und Weiblich-Sein. In dem workshop lernen Sie etwas über Behinderung. Wir lernen wie Menschen Männer machen, Frauen machen und Behinderte machen.

Wir lernen, wie man in Leichter Sprache über das Thema spricht. Der workshop ist in Schwerer Sprache. Sie können mit einem Helfer kommen. Sie können mit einer Helferin kommen.

Von 18 – 20 Uhr im Alten Heizhaus, Uniteil Strana TU Chemnitz
Organisiert von FEMermaid

 


Halle: Lesung “Kulturkampf und Gewissen – medizinethische Strategien der ‘Lebensschutz’-bewegung”

Auf ihrem dritten Stopp auf ihrer Sachsen-Lesetournee stellen die Referent_innen Eike Sanders und Ulli Jentsch dieses Mal ihr neuestes Buch in Halle vor.

Um 17 Uhr an der Uni Halle, Studentisch selbstverwalteter Raum (Adam-Kuckhoff-Straße 34a)

22. Mai in Jena: Technologie. Reproduktion. Reprorevolution?

In Einstimmung auf die diesjährige ProChoice-Demo in Annaberg-Buchholz, wollen wir gemeinsam mit euch wagen die Bedeutung der Gen- und Reproduktionstechnologien innerhalb der gegenwärtigen Machtverhältnisse neu zu denken… und ihr revolutionäres Potential zu erfragen:
Medizin und Pharmakologie eröffnen heute neue Möglichkeiten für eine Reproduktion der menschlichen Gattung, die sich von der Natur als „Schicksal“ lösen kann. Ebenso offenbart sich Zweigeschlechtlichkeit damit als ein immer sozial wie technisch hergestelltes Konstrukt. Allerdings vollzieht sich diese Entwicklung unter den Bedingungen eines expandieren, globalen Marktes: Ein Outsourcing des Biologischen, z.B. durch Eizellenentnahme und Leihmutterschaft, an meist prekarisierten Frauen ist die Folge. Daher stellt sich die Frage: Warum ist es nicht möglich, den technologischen Fortschritt zu nutzen, um die Reproduktion kollektiv zu organisieren und das Patriarchat sowie das binäre Geschlechterverhältnis auf den Müllhaufen der Geschichte zu katapultieren?

In einem Vortrag hinterfragt die Referentin Kirsten Achtelik eben jene Reproduktionstechnologien vor dem Hintergrund wirtschaftlich strukturierter Lebensverhältnisse und die Vorstellung des letztlich biologisch gerechtfertigten binären Geschlechterverständnisses, das sich nun von der Natur als dessen “Schicksal” lösen kann.
Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin und arbeitet zu feministischer Theorie und Bewegungen in Verbindung mit der Behindertenbewegung und einer Kritik der Gen- und Reproduktionstechnologien. Außerdem recherchiert sie zur selbsternannten Lebensschutzbewegung (Abtreibungsgegner*innen)

Wann? 19:30 Uhr
Wo?Carl-Zeiss-Str. 3, Hörsaal 7, Uni Jena

Sachsenweite Lesetournee von “Kulturkampf und Gewissen” startet

Am 22.5. beginnt die Lesetournee in Chemnitz. Weitere Stopps werden am 23.5. in Plauen, am 24.5. in Halle, am 25.5. in Dresden und an 26.5. in Annaberg-Buchholz sein. Wir freuen uns über die Buchvorstellung von Kulturkampf und Gewissen. Anschließend wird es jeweils Raum zur Diskussion geben. Danke an Jungle World für das Inserat.

Zum Buch: Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der “Lebensschutz”-Bewegung. Berlin: Verbrecher Verlag (erschienen im März 2018)

Die „Lebensschutz“-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Die Autor*innen analysieren in “Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der ‘Lebensschutz’-Bewegung” die neuen medizinethischen Strategien der „Lebensschutz“-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den „Lebensschützern“ – und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

Über ein Jahr lang hat Eike Sanders, Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) recherchiert, zusammen mit ihrem Kollegen Ulli Jentsch und der freien Journalistin und Autorin Kirsten Achtelik die Expertise zusammengestellt, gelesen und geschrieben, Thesen und Erkenntnisse mit Kolleg*innen und Aktivist*innen diskutiert. Alle Autor*innen publizieren seit vielen Jahren zu dem Themenbereich.


Die erste Veranstaltung in Chemnitz am 22.5. findet um 19 Uhr im Alten Heizhaus, Uniteil Straße der Nationen der TU Chemnitz statt. An diesem Abend könnt ihr Tickets für die gemeinsame Anreise erwerben und weitere Informationen zum 16. Juni erhalten.

Organisiert von FEMermaid
Finanziert durch den StuRa TU Chemnitz.

17.05. – Kinderküfa Dresden – Elterngruppe Upside Down

Die Kinder Küfa ist ein Ort an dem Menschen mit und ohne Kinder, Menschen egal ob jung oder alt im AZ Conni zusammenkommen können um gemeinsam rumzuhängen, zu essen, zu spielen und zu diskutieren.

Dieses Mal dreht sich der Inhalt um die Elterngruppe Upside Down. Sie kommen vorbei und stellen sich und ihre Arbeit vor.

“Upside Down Elterngruppe – aus dem Leben – Kinder mit Down Syndrom, nicht einfach aber schön, was ist heut zu Tage schon einfach?”

http://down-syndrom-dresden.blogspot.de/

Input: 16:15 Uhr
Essen: 17:30 Uh