Schlagwort-Archive: Protest

Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit §218!

Nun geht es endlich los – die Mobi für Annaberg-Buchholz 2017 beginnt.
Ihr dürft gespannt sein was in den nächsten Wochen alles passiert!

beginn

Support you local pro choice activists!

Genau wie im letzten Jahr, in dem es viele tolle Soliaktionen von euch gab, freuen wir uns auch in diesem Jahr auf eure Kreativität!

2016

Einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016 gibt es hier.

Und an dieser Stelle auch ein fettes Dankeschön für diese super schicke Aktion in Leipzig!

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#feminist take over – Konzert/Vortrag/Soli-Party für das Kolektyw KŁAK am 3.12. im AZ Conni – Dresden

Böse und Gemein und Pro Choice Sachsen veranstalten einen gemeinsamen Jahresabschluss im AZ Conni Dresden.
Dazu wurde das Kolektyw KŁAK aus Poznan (Polen) eingeladen, damit sie uns ein bisschen von ihren erfolgreichen Protesten gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes und ihren weiteren Plänen berichten werden.

Natürlich wird das nicht alles sein!
hier gehts zum Programm:

►15-18 Uhr // feminist meet & greet, welch ein Jahr! Reflexion & Wertschätzung von feministischer Aktion in DD and around ♥
Mobi für das kommende Jahr!
► 18 Uhr // Kolektyw KŁAK Queer-feministisches Kollektiv aus Poznan, Polen. Berichte vom Kampf gegen die Abtreibungsgesetze und von der Orga des #BlackMonday in Poznan.
Diskussion/ Austausch / Vernetzung
► 20 Uhr // Tanzen, Schwitzen, Schreien
Besuch aus Berlin: Eat My Fear & tall as trees
https://eatmyfear.bandcamp.com/album/eat-my-fear
https://tallastrees.bandcamp.com/album/self-titled
► After: Soli-Party w Kolektyw KŁAK & ProZecco & Anna Adams für die queer-feministische Arbeit in Polen des Kolektyw KŁAK
► Extras: Überraschungsshow zur Geisterstunde, Hugs & Love
► Lecker vegan food von der neue KüfA-Gruppe Szintillation*

FB Veranstaltungslink

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Nie wieder Kleiderbügel – Illegalisierte Abtreibungen enden jährlich 47.000 Mal tödlich

Heute gab es nicht nur bunte und entschlossene Proteste in Berlin gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“, sondern auch bereits die zweite Aktion innerhalb dieser Woche gegen den in Dresden ansäßigen Verein „Kaleb Dresden e.V.“.

Aktivist_innen protestierten in strömenden Regen gegen den vom „Kaleb Dresden e.V.“ organisierten Bus für den oben genannten Marsch in Berlin.

Hier seht ihr ein paar Bilder des Protests:

Und hier findet ihr den vor Ort verteilten Flyer:

Flyer

Für ein selbstbestimmtes Leben – Gegen christlichen Fundamentalismus!

Diese Nacht erreichte uns folgende Nachricht:

Heute Nacht wurden die Schaufenster der Vereinsräume des Kaleb Dresden e.V. mit Plakaten überklebt, die zur Blockade des „Marschs für das Leben“ in Berlin aufrufen. Der „Marsch für das Leben“ ist eine christlich fundamentalische Veranstaltung, die für eine vollständige Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen eintritt. Neben vielen christlichen BesucherInnen wird der Marsch seit Jahren auch massiv von der AFD unterstützt. Die Mobilisierung des Kaleb Dresden e.V. für diese Demonstration und sein genereller Einsatz gegen Schwangerschaftsabbrüche haben Aktivist_innen zum Anlass genommen, ihre Schaufensterscheiben mit Plakaten zu verkleben. Damit protestieren sie gegen jede Bevormundung von Schwangeren und für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen weltweit.

Ludmilla Kowalski, Sprecherin des Kommando Kaleb, erklärt hierzu: „Mit unserer Aktion wollen wir die vermeintlich menschenfreundliche und unpolitische Maskerade des Kaleb herunter reißen. Während der Kaleb verlautbart, alle Menschen seien gleich wertvoll, ignoriert er die Situation zigtausender Schwangerer weltweit, die jedes Jahr durch die Ausführung illegalisierter Abbrüche und deren Folgen sterben. Die einzige menschenfreundliche Forderung muss daher lauten: ‚§218 abschaffen – sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche ermöglichen!'“

Ludmilla Kowalski
Sprecherin des Kommando Kaleb

Weitere Informationen:

https://whatthefuck.noblogs.org/
http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/
https://codenamekot.noblogs.org/

Hier zwei mitgesendete Bilder der Aktion:

Berlin, 17.09.16: „What the fuck!?“

Nächsten Samstag, den 17. September 2016, planen fundamentalistische ChristInnen mal wieder, mit weißen Holzkreuzen durch Berlin zu ziehen. Verschiedene feministische Bündnisse rufen zu Protesten auf – für radikalen Feminismus, sexuelle und körperliche Selbstbestimmung, gegen christliche Gehirnwäsche!

Das Bündnis „What the fuck!?“ ruft zu einer Gegendemonstration und einer anschließenden Blockade des Fundi-Marsches auf. Hier findet ihr den Aufruf und das Mobi-Video. Los geht’s ab 12.00 an der S-Bahn-Station Anhalter Bahnhof. Weitere Anregungen für kreativen Protest gibt’s auch hier. Und wer lieber ganz gemütlich demonstrieren will, kann zum Aktionstag des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung gehen.

 

Pro-Choice-Demo in Salzburg am 24.07.2016

Nach der Demo (in Annaberg) ist vor der Demo (in Salzburg): Kommt am 24. Juli 2016 ab 13.00 nach Salzburg, um für reproduktive Freiheit und den freien Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen demonstrieren! Los geht’s am Hauptbahnhof.

Der Anlass ist auch diesmal wieder, dass fundamentalistische ChristInnen mit Holzkreuzen bewaffnet durch die Stadt marschieren und Frauen* das Selbstbestimmungsrecht über ihre Körper absprechen wollen. Dabei tun sie perfiderweise so, als ginge es ihnen darum, Frauen* zu schützen. Das Fazit feministischer Protestierender: „Alles männerbündlerische Scheißvereine, die gar nix schützen wollen als ihre eigenen Machtpositionen und die Kontrolle über den Uterus von anderen Leuten!“ Mehr Infos zur Demo findet ihr hier.

Auf nach Salzburg! Alerta Feminista!

PM: Sachsenweites Bündnis ruft zu Protesten gegen „Schweigemarsch für das Leben“ in Annaberg-Buchholz auf

Heute veröffentlichen wir unsere offizielle Pressemitteilung zur Ankündigung der Demo am 06.06.2016:

Am 06. Juni soll bereits zum siebten Mal der sogenannte „Schweigemarsch für das Leben“ in Annaberg-Buchholz stattfinden. Annaberg-Buchholz liegt im Erzgebirge südlich von Chemnitz inmitten einer Region, welche auch als sächsischer „bible belt“ bezeichnet wird – eine Hochburg von bibeltreuen Evangelikalen und anderen konservativen Freikirchen. Organisiert wird das Zusammenkommen christlicher Fundamentalisten und Fundamentalistinnen gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche in diesem Jahr von „Lebensrecht Sachsen“. Dieser Verein wurde eigens zur Organisation der Demonstration gegründet. Die Übergabe von den bisherigen Organisatoren, den „Christdemokraten für das Leben“, soll den Schweigemarsch parteiübergreifend attraktiver machen. Faktisch blickt man jedoch vor allem in die Richtung der „Alternative für Deutschland“.

Dagegen hat sich, dieses Jahr zum dritten Mal, breiter Widerstand formiert. Das Bündnis „Pro Choice Sachsen“ besteht aus verschiedenen feministischen, queeren und antirassistischen Gruppen aus ganz Sachsen und hat ebenfalls für den 06.06. eine Demonstration in Hör- und Sichtweite zum „Schweigemarsch“ angemeldet. Neben zahlreichen Informationsveranstaltungen an verschiedenen Orten wurde eine Busanreise aus Dresden, Leipzig, Erfurt, Jena, Chemnitz, Plauen und Berlin organisiert.

„Mit dem ‚Schweigemarsch‘ sprechen uns christliche Fundamentalisten und Fundamentalistinnen das Recht ab, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen. Deshalb gehen wir am 06.06. gegen ihre reaktionären Forderungen auf die Straße. Wir wehren uns gegen ein Weltbild, das alle Alternativen zur weißen, heterosexuellen, christlichen Kleinfamilie abwertet“, so Lisa Mueller, die Sprecherin des Bündnisses.

„‚Lebensrecht Sachsen‘ und der ‚Schweigemarsch‘ in Annaberg-Buchholz reihen sich ein in ein weltweites Klima der Gesetzesverschärfungen gegen Schwangerschaftsabbrüche und ihre zunehmende moralische Delegitimierung“, heißt es weiter vom Bündnis Pro Choice Sachsen. Im Gegensatz dazu fordert das Bündnis die ersatzlose Abschaffung des §218 im deutschen Strafgesetzbuch, der Schwangerschaftsabbrüche verbietet.

Das Bündnis erwartet bei seiner Demonstration rund 400 Menschen „und einen lautstarken und entschlossenen Protest für Emanzipation statt Fremdbestimmung.“

Proteste gegen den Katholikentag in Leipzig

Am vergangenen Wochenende fand in Leipzig der „Deutsche Katholikentag“ statt – ein katholisches Massenevent mit Gottesdiensten, Vorträgen, Diskussionsrunden und messeartigen Werbeständen. Die Stadt Leipzig unterstützte den Kirchentag mit einer Million Euro, das Land Sachsen mit drei Millionen Euro – ein weiteres trauriges Beispiel für die enge Verzahnung von katholischer Kirche und deutschem Staat. Auf der „Kirchenmeile“ des Katholikentages präsentierten sich auch fundamentalistische Anti-Choice-Vereinigungen wie die „Aktion Lebensrecht für Alle“ (AlfA) und der „Bundesverband Lebensrecht“.

Zum Glück gab es Widerstand gegen die staatliche Finanzspritze für die katholische Kirche sowie gegen reaktionäre AkteurInnen, die das Event als Plattform nutzten. Queer_feministische Flashmobs protestierten gegen Anti-Choice-Propaganda und heterosexistische Familienbilder, die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ veranstaltete eine „Nudelmesse“ parallel zum katholischen Abschlussgottesdienst, und „DIE PARTEI“ unternahm einen „Kreuzzug“ vom Connewitzer Kreuz in die Innenstadt. Einen Überblick über das gesamte Alternativprogramm findet ihr auf dem Blog des Protestbündnisses „(K)eine Million“.